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Indien erweitert e-Visum: 11 neue Grenzübergänge und Flughäfen
10.08.2026

Indien erweitert e-Visum: 11 neue Grenzübergänge und Flughäfen

Das indische Innenministerium hat am 10. August 2026 die Erweiterung des Einreisenetzes für Inhaber eines elektronischen Visums bekanntgegeben. Konkret kommen 11 neue Einreisepunkte hinzu, darunter zwei Flughäfen und neun Landgrenzübergänge. Damit steigt die Gesamtzahl der für e-Visum-Inhaber zugelassenen Einreisestellen landesweit auf 88, aufgeteilt in 37 Flughäfen, 38 Seehäfen und 13 Landgrenzübergänge. Für Reisende, die ein e-Visum für Indien planen, bedeutet dies deutlich mehr Flexibilität bei der Wahl der Anreiseroute.

Als neue Flughäfen wurden Bhopal in Madhya Pradesh und Tirupati in Andhra Pradesh in das System aufgenommen. Sie reihen sich ein in bereits bestehende Ankunftsorte wie Delhi, Mumbai, Chennai, Bengaluru, Hyderabad, Kolkata, Jaipur, Goa, Kochi, Varanasi und Vijayawada. Damit wächst das Flughafennetz, an dem ein elektronisches Visum zur Einreise akzeptiert wird, auf insgesamt 37 Standorte an. Besonders für Reisende mit Zielen abseits der klassischen Metropolen eröffnen sich dadurch neue, direktere Einreisemöglichkeiten.

Die größte Veränderung betrifft jedoch die Landgrenzen. Neun Grenzübergänge wurden neu in die Liste der für e-Visum-Inhaber zugelassenen Einreisepunkte aufgenommen: Agartala, Darranga, Gede, Ghojadanga, Haridaspur, Jaigaon, Dawki, Moreh und Attari (Straße). Diese Übergänge decken mehrere internationale Landgrenzen Indiens ab, darunter jene zu Bangladesch, Bhutan, Myanmar und Pakistan.

Im Detail ermöglichen Agartala, Gede, Ghojadanga, Haridaspur und Dawki die Einreise zwischen Indien und Bangladesch. Jaigaon und Darranga liegen auf Routen, die Indien mit Bhutan verbinden, Moreh befindet sich an der Grenze zu Myanmar, während Attari als bedeutender Straßenübergang zwischen Indien und Pakistan gilt. Für Reisende, die eine regionale Rundreise mit mehreren Nachbarländern kombinieren möchten, bietet diese Erweiterung damit spürbar mehr Planungsspielraum.

Wichtig für Antragsteller: Auch mit den zusätzlichen Einreisepunkten bleibt die grundsätzliche Systematik des indischen e-Visums unverändert – der elektronische Antrag muss vor der Reise gestellt und die Genehmigung vor Abflug oder Grenzübertritt vorliegen. Wer sein Anliegen sorgfältig vorbereiten möchte, findet einen Überblick über die verschiedenen Kategorien auf unserer Seite zum Visum für Indien, etwa für touristische Zwecke, Geschäftsreisen oder medizinische Behandlungen.

Für Touristen, die Indien im Rahmen einer klassischen Rundreise besuchen, bleibt das Touristenvisum für Indien die naheliegendste Option, insbesondere wenn die Einreise über einen der neu aufgenommenen Flughäfen oder Landgrenzübergänge erfolgen soll. Die Erweiterung des Einreisenetzes unterstreicht insgesamt den Trend der indischen Behörden, den Zugang für internationale Reisende schrittweise zu vereinfachen und regionale Reiserouten in Süd- und Südostasien attraktiver zu gestalten.

Wer eine Reise nach Indien plant, sollte frühzeitig prüfen, welcher Visumtyp und welcher Einreisepunkt am besten zur geplanten Route passen. Da sich Regelungen zu Einreisepunkten und Voraussetzungen ändern können, empfiehlt es sich, den Antrag rechtzeitig vor der geplanten Abreise zu stellen.

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