Kuba: Dringende Reisewarnung wegen schwerer Energiekrise (Stand 16.07.2026)
Mit Stand vom 16. Juli 2026 wird von Reisen nach Kuba derzeit dringend abgeraten. Grund ist eine akute Energiekrise, die auf eine ohnehin marode und störanfällige Infrastruktur trifft. Da Öl- und Treibstofflieferungen aus dem Ausland weitgehend ausbleiben, kommt es landesweit zu erheblichen Engpässen bei Energie und Treibstoff, die praktisch alle Lebensbereiche betreffen. Geplante Stromabschaltungen von bis zu 20 Stunden täglich sind mittlerweile die Regel, nicht die Ausnahme.
Besonders gravierend: Zwischen dem 6. und 14. Juli 2026 kam es zu drei ungeplanten, inselweiten Zusammenbrüchen der Stromversorgung. Die vollständige Wiederherstellung dauerte jeweils rund anderthalb Tage. Da es zunehmend an Treibstoff für die für den Wiederanlauf nötigen Groß-Generatoren fehlt, wird ein erneutes Hochfahren des Systems bei künftigen Ausfällen immer schwieriger. Wer eine Reise nach Kuba plant oder bereits gebucht hat, sollte diese Entwicklung sehr ernst nehmen.
Auch der Flugverkehr ist stark betroffen: Seit Anfang Februar 2026 können ausländische Flugzeuge in Kuba nicht mehr betankt werden. Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihren Betrieb reduziert oder vorübergehend eingestellt, direkte Ausreisemöglichkeiten nach Europa mit Tankstopp bieten nur noch wenige Anbieter an. Viele Hotels sind geschlossen oder arbeiten nur mit eingeschränktem Service. Reisende müssen jederzeit mit weiteren, teils kurzfristigen Einschränkungen bei Unterkunft, Transport und Rückreise rechnen.
Die Versorgungslage im Land ist angespannt: Aufgrund der Stromausfälle funktioniert auch die Wasserversorgung nur noch eingeschränkt, die Lebensmittelversorgung ist selbst in Devisenläden begrenzt. Öffentlicher Nahverkehr, Straßenbeleuchtung, Ampeln, Geldautomaten sowie Kommunikations- und Sicherheitssysteme sind vielerorts stark beeinträchtigt oder fallen zeitweise ganz aus. In der Folge kommt es wiederholt zu vereinzelten Protesten der Bevölkerung, die weiträumig gemieden werden sollten.
Ein weiterer wichtiger Punkt für die Reiseplanung: Seit dem 6. Juni 2026 sind Zahlungen mit VISA oder Mastercard in Kuba nicht mehr möglich. Reisende sollten daher ausreichend Bargeld in konvertierbarer Währung mitführen, um Zahlungen vor Ort und den Umtausch in lokale Währung sicherzustellen. Auch die medizinische Versorgung ist wegen Engpässen bei Medikamenten und medizinischem Material sowie der Energiekrise stark eingeschränkt; Rücktransportmöglichkeiten im Krankheitsfall sind derzeit nicht gesichert. Personen mit Vorerkrankungen wird geraten, eine Reise sehr kritisch zu überdenken und ausreichend Reisemedikamente mitzuführen.
Wer trotz dieser Lage eine Reise nach Kuba plant, sollte vorab genau prüfen, ob gebuchte Unterkünfte und Flüge tatsächlich zur Verfügung stehen, und alternative Reisewege einkalkulieren. Für die formale Reisevorbereitung unterstützen wir bei der Beantragung der notwendigen Einreisedokumente, etwa des e-Visums für Kuba oder eines Business-Visums für Kuba, und informieren transparent über die Kosten für ein Kuba-Visum. Angesichts der aktuellen Sicherheitslage empfehlen wir jedoch dringend, die Reiseplanung sorgfältig zu überdenken und sich auf erhebliche Einschränkungen bei Versorgung, Mobilität und medizinischer Betreuung vorzubereiten.
Kuba-Visum trotz aktueller Lage zuverlässig beantragen!
Erfahren Sie mehr über Kuba und Visa:
























































































Ländermenü
Fidschi: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Touristen (Stand 14.07.2026)
Bahrain: Auswärtiges Amt rät dringend von Reisen ab – aktuelle Sicherheitslage
Australien führt digitale Einreisekarte ein – Papierformular wird schrittweise abgelöst