Eritrea: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Reisende (Stand 25.08.2026)
Zum Stand 25. August 2026 bestätigen aktuelle Sicherheitshinweise, dass sich die Lage in Eritrea grundsätzlich stabil, aber in Grenzregionen weiterhin angespannt darstellt. Vor Reisen in die Grenzgebiete zu den Nachbarstaaten Äthiopien, Dschibuti und Sudan wird ausdrücklich gewarnt. Für Reisende, die eine Reise nach Eritrea planen, sind diese Hinweise ein wichtiger Baustein der Vorbereitung, denn sie wirken sich unmittelbar auf Routenplanung, Aufenthaltsdauer und die Wahl der Einreiseart aus.
In der Hauptstadt Asmara wird die Lage als stabil und ruhig beschrieben. Reisen ins Landesinnere sind jedoch streng reglementiert und werden von den örtlichen Behörden kontrolliert. Offene Kritik an der Regierung oder Sympathiebekundungen für die Opposition sind untersagt und werden konsequent geahndet — ein Punkt, den Besucher unbedingt beachten sollten, um Komplikationen während des Aufenthalts zu vermeiden.
Besonders relevant für die Grenzregionen: Trotz des 2022 zwischen der äthiopischen Regierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray vereinbarten Waffenstillstands bleibt die Sicherheitslage in den an Eritrea angrenzenden äthiopischen Gebieten angespannt, und Auswirkungen auf Eritrea selbst können nicht ausgeschlossen werden. Der Grenzkonflikt mit Dschibuti gilt weiterhin als ungelöst, und seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Sudan 2023 ist die Grenze zwischen beiden Ländern geschlossen. Auf sudanesischer Seite kann es zu Kampfhandlungen kommen, weshalb die eritreische Seite der Grenze durch zusätzliche Militäreinheiten gesichert wird.
Eine konkrete praktische Empfehlung lautet, ausschließlich auf dem Luftweg nach Eritrea einzureisen. Zudem wird empfohlen, sich fortlaufend über lokale Medien zu informieren, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden sowie Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen. Auch die Schifffahrt in eritreischen Territorialgewässern bleibt ein Risikofaktor: Bei der Einfahrt in diese Gewässer, selbst in Notfällen, muss mit Durchsuchungen gerechnet werden, die bei mitgeführten Waffen zu Inhaftierungen führen können.
In Bezug auf die allgemeine Kriminalität gilt Eritrea als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, Gewaltkriminalität selten. Gelegentlich kommt es jedoch zu Taschendiebstählen, insbesondere bei der Nutzung sogenannter „Line-Taxis“ (Sammeltaxis) in Asmara. Reisenden wird empfohlen, Fahrten in der Dunkelheit oder auf entlegenen Straßen zu vermeiden, Wertsachen und Dokumente sicher aufzubewahren und elektronische Kopien wichtiger Unterlagen anzulegen, um im Verlustfall die Ausstellung von Ersatzdokumenten zu erleichtern.
Für Reisende, die trotz der angespannten Lage in bestimmten Regionen eine Reise nach Eritrea planen, empfiehlt sich eine sorgfältige Vorbereitung der Einreiseunterlagen. Wir unterstützen Sie dabei, die notwendigen Visumsformalitäten korrekt und effizient zu erledigen, damit Sie sich ganz auf eine sichere und gut informierte Reise konzentrieren können. Über unser Antragsformular lässt sich der Prozess unkompliziert starten, und in unserer Übersicht der Visa-Arten finden Sie weitere Informationen zu den für Ihre Reise relevanten Optionen.
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