Tschechien: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Touristen
Für Reisende, die eine Reise in die Tschechische Republik planen, wurden die Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert. Im Mittelpunkt der aktuellen Meldung steht eine Warnung vor Wald- und Baumsturzgefahr im westlichen Teil des Nationalparks Böhmische Schweiz: Aufgrund eines Brandes sind dort mehrere Wander- und Fahrradwege sowie beliebte Wanderziele derzeit gesperrt. Reisende, die eine Wanderung oder Fahrradtour in dieser Region planen, sollten sich vorab über aktuelle Sperrungen informieren und Verbotsschilder, Warnhinweise sowie Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte unbedingt befolgen.
Neben der akuten Naturgefahr weist der Hinweis auf allgemeine Sicherheitsaspekte im Land hin. Zwar gilt Tschechien insgesamt als sicheres Reiseland, doch kommt es insbesondere in touristisch stark frequentierten Städten wie Prag sowie in beliebten Urlaubsgebieten zu Kleinkriminalität. Taschendiebstähle, Fahrzeugeinbrüche und -diebstähle treten vor allem an belebten Orten wie Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen, Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln auf. Reisende sollten daher besonders in Menschenmengen auf ihre Wertsachen achten und Fahrzeuge nach Möglichkeit in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abstellen.
Besondere Vorsicht ist bei der Nutzung von Taxis an touristischen Brennpunkten geboten, da dort häufig nicht lizenzierte Fahrzeuge auf Kundschaft warten. Bestellte Funktaxis gelten als deutlich zuverlässiger. Auch beim informellen Geldwechsel auf der Straße besteht das Risiko, Falschgeld oder Scheine mit deutlich geringerem Wert zu erhalten – von dieser Praxis wird daher grundsätzlich abgeraten. In Bars und ähnlichen Lokalen wurden zudem Fälle überhöhter Rechnungen sowie vereinzelt der Einsatz von Betäubungsmitteln mit anschließendem Diebstahl gemeldet, weshalb Speisen und Getränke nicht unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.
Ein weiteres Betrugsrisiko betrifft Ferienwohnungen: Vereinzelt bieten Betrüger im Internet Wohnungen zur Miete an, verlangen Anzahlungen im Voraus, und bei der Übergabe stellt sich dann heraus, dass die Unterkunft bereits vermietet ist oder gar nicht existiert. Auch treten gelegentlich Personen auf, die sich als Polizisten ausgeben, um angebliche Bußgelder zu kassieren. Echte tschechische Polizeibeamte tragen stets eine sichtbare Dienstnummer an der Uniform, meist an der Hemdentasche, und dürfen nur klar geregelte Befugnisse wie Identitätsfeststellung oder die Erhebung von Bußgeldern gegen Quittung ausüben.
In Notfällen kann die Polizei in Tschechien über die Nummern 158 oder 112 erreicht werden. Wer eine Anzeige erstatten möchte, kann sich an jede Polizeidienststelle wenden; sollte ein Dolmetscher benötigt werden, können jedoch längere Wartezeiten entstehen. In Prag steht rund um die Uhr eine Polizeistation mit englisch- und deutschsprachigem Personal zur Verfügung. Zusätzlich zu diesen Sicherheitsaspekten sollten Reisende in den Wintermonaten in Gebirgsregionen die Lawinengefahr abseits ausgewiesener Pisten beachten, während in den Sommermonaten vor allem Busch- und Waldbrände sowie gelegentliche Überschwemmungen nach Schneeschmelze oder starken Regenfällen eine Rolle spielen.
Wer seine Reise nach Tschechien sorgfältig vorbereiten möchte, sollte neben diesen Sicherheitshinweisen auch die formalen Einreisevoraussetzungen im Blick behalten. Je nach Staatsangehörigkeit können unterschiedliche Dokumente erforderlich sein; einen Überblick über die relevanten Visa-Arten bietet unsere Übersichtsseite. Wenn feststeht, welches Dokument benötigt wird, lässt sich der Antrag bequem über unser Online-Antragsformular einreichen, damit der Reise nichts mehr im Wege steht.
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