Brasilien: Aktualisierte Reise- und Sicherheitshinweise (Stand 20.08.2026)
Am 20. August 2026 wurden die Reise- und Sicherheitshinweise für Brasilien redaktionell aktualisiert. Für Reisende und Visumantragsteller sind darin wichtige Einschätzungen zur aktuellen Sicherheitslage im Land zusammengefasst, die bei der Reiseplanung berücksichtigt werden sollten. Besonders hervorgehoben wird, dass von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela abgeraten wird. Grund dafür sind die andauernde politische Krise im Nachbarland sowie damit verbundene Bandenkriminalität, Schmuggelaktivitäten und Fluchtbewegungen. In diesen Regionen ist zudem die Präsenz von Sicherheitskräften begrenzt, weshalb es auch kurzfristig zu Grenzschließungen kommen kann.
Ein zentrales Thema der Hinweise ist die allgemein hohe Kriminalitätsrate in Brasilien. Besonders betroffen sind Großstädte wie Belém, Fortaleza, Maceió, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Luís und São Paulo. In Armensiedlungen (Favelas), die teilweise von kriminellen Gruppen und Drogenbanden kontrolliert werden, kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen, denen auch Unbeteiligte zum Opfer fallen können. Reisende sollten solche Gebiete meiden und sich generell in weniger belebten Straßen, an Stränden sowie auf Zubringerstraßen zu Flughäfen besonders vorsichtig verhalten, da dort gehäuft kriminelle Vorfälle registriert werden.
Auch im Zusammenhang mit organisierten Treffen über Dating-Apps sowie bei geführten Bootstouren im Amazonasgebiet wird vor Überfällen und anderen Straftaten gewarnt. Verbreitet ist zudem die Verabreichung von Substanzen in Getränken, die die Willensfähigkeit beeinträchtigen. Bei Autofahrten wird empfohlen, Navigations-Apps nur mit Vorsicht zu nutzen, da Reisende in der Vergangenheit über vermeintliche Abkürzungen unwissentlich in von bewaffneten Gruppen kontrollierte Stadtviertel geleitet wurden. Es wird empfohlen, bevorzugt Hauptverkehrsstraßen zu nutzen und Wanderungen in Naturparks nur in Gruppen und auf markierten, belebten Wegen zu unternehmen.
Ein weiterer wichtiger Hinweis betrifft Bank- und Kreditkartenbetrug, der in Brasilien weit verbreitet ist, unter anderem durch das Kopieren von Kartendaten an Geldautomaten. Reisende sollten Geldautomaten möglichst tagsüber und innerhalb von Bankfilialen nutzen, entnommene Banknoten auf Echtheit prüfen und regelmäßig ihre Kartenabbuchungen kontrollieren. Es empfiehlt sich außerdem, eine zweite funktionierende Kreditkarte separat aufzubewahren und wichtige Dokumente wie Ausweise und Führerschein sicher zu verstauen, idealerweise mit zusätzlichen elektronischen Kopien für den Fall von Diebstahl oder Verlust.
Für Reisende, die eine Reise nach Brasilien planen, ist es angesichts dieser Hinweise besonders wichtig, alle notwendigen Reiseunterlagen frühzeitig und korrekt vorzubereiten. Wer sich unsicher ist, welche Einreisebestimmungen und welchen Visumtyp die eigene Reise erfordert, findet in der Übersicht aller Visa-Arten eine erste Orientierung. Wir übernehmen die Prüfung der erforderlichen Dokumente und kümmern uns um die korrekte und fristgerechte Antragstellung, damit sich Reisende voll auf die inhaltliche Vorbereitung ihrer Reise konzentrieren können.
Neben der Kriminalitätslage sollten Reisende generell auf einen ausreichenden Versicherungsschutz sowie aktuelle Informationen zu Wetterlagen und lokalen Nachrichten achten. Bei Unsicherheiten bezüglich der persönlichen Reiseplanung, insbesondere für Reisen in grenznahe Gebiete zu Venezuela, sollte die Situation vor Abreise genau geprüft werden. Wer sein Visum für Brasilien unkompliziert und zuverlässig beantragen möchte, kann dies direkt über unser Antragsformular in die Wege leiten.
Jetzt Visum für Brasilien einfach und schnell beantragen!
Erfahren Sie mehr über Allgemein und Visa:
























































































Aserbaidschan plant Ausweitung der visumfreien Einreise sowie neues E-Visum-System
Nicaragua: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Touristen
Honduras: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Besucher