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Reisen mit dem Humanitären Visum

Humanitäres Visum
Im Ausland mit Kindern zu arbeiten ist eine tolle Lebenserfahrung.

Humanitäres Visum – Was ist das?

Bei humanitären Reisen (Kunst, Kultur, Religion, Sport) in ein visumpflichtiges Land dient Ihnen ein humanitäres Visum an der Grenze als Passierschein. Planen Sie zum Beispiel an einem Kultur-, Sport- oder Schüleraustausch im Ausland teilzunehmen, ist dieses Sondervisum höchstwahrscheinlich das Richtige für Sie. Auch bei Reisen mit karitativem Zweck, für Tätigkeiten in Pflege- und Kinderheimen oder bei wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeiten besteht die Möglichkeit, eine Genehmigung für einen humanitären Auslandsaufenthalt zu erhalten. Gleiches gilt, wenn Sie im Rahmen einer Sportveranstaltung oder einer Kunstmesse im Zielland aktiv sind. Fliegen oder fahren Sie ins Ausland, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist Ihr Reisegrund ebenfalls humanitärer Art.


Wer kann das Visum beantragen?

Sowohl Hilfsorganisationen, kulturellen Verbände, Schulen, kirchlichen Einrichtungen als auch Privatpersonen ist es unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ein Humanitäres Visum zu beantragen.


Welche Nachweise sind bei humanitären Reiseabsichten zu erbringen?

Zentrales Dokument für die Einreise ist wie bei vielen anderen Visa-Arten eine offizielle Einladung von einer juristischen Person aus dem Zielland. Ein solche Schreiben ist auch unter den Bezeichnungen Invitation Letter oder Visa Support Brief bekannt. Den Einladungsbrief erhalten Sie je nach geplanter Tätigkeit im Ausland von einem einladenden Unternehmen, einer Organisation, Behörden oder Ministerien. Er muss u. a. Angaben zum Zeitraum und Zweck des Aufenthaltes, der Reiseroute und der Häufigkeit der Einreise enthalten. Darüber hinaus sind demografische Daten der eingeladenen Person sowie die Kontaktadresse, die Funktion und die Steuer- und Registernummern des Gastgebers anzugeben. Neben dem Invitation Letter benötigen Sie für Ihren Visumantrag in der Regel folgende Unterlagen:


  • Antragsformular
  • Reisepass
  • Passfoto
  • Krankenversicherungsnachweis

  • Wie lange ist das Visum gültig?

    Die Gültigkeitsdauer des Visums für humanitäre Reiseabsichten variiert von Staat zu Staat und hängt von der geplanten Tätigkeit ab. Es gibt Varianten, die zu einem Aufenthalt von mehreren Wochen, z. B. für die Teilnahme an einem Sportturnier, bis zu einem Jahr oder länger berechtigen – beispielsweise bei einem Schüleraustausch. In der Regel erhalten Sie das Visum für den Zeitraum, der in der Einladung angegeben ist. Bereits bei der Antragsstellung ist festzulegen, ob Sie eine mehrmalige Ein- und Ausreise planen.

    In Russland sind humanitäre Reisen in der Regel auf maximal 90 Tage begrenzt. Diese Angabe bezieht sich jedoch auf die reine Aufenthaltszeit im Land in einem bestimmten Zeitraum. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit, das Visum für fünf Jahre zu beantragen. Innerhalb dieser fünf Jahre ist dem Reisenden gestattet, sich jeweils bezogen auf eine Zeitspanne von 180 Tagen höchstens 90 Tage in der Russischen Föderation aufzuhalten.


    Sonderform des Visums für humanitäre Zwecke

    Einige Staaten bieten auch Personen, deren Leben nachweislich bedroht ist, die Möglichkeit mit einem Humanitärvisum die Einreise zu erbeten. Das humanitäre Visum ist allerdings nicht zu verwechseln mit offiziellen Asylgesuchen von Flüchtlingen.